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Schlafplätze
einer Bechstein Fledermaus Sommer 2008.
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In
unserem Obstgarten am südlichen Ortsrand von Eichstetten am
Kaiserstuhl habe ich seit Jahren 4 Nistkästen aus Holzbeton 32 mm
Ø in Kopfhöhe an alten Apfelbäumen aufgehängt.
Nachdem
die Meisen und Feldsperlinge ausgeflogen waren, wurde ein Nistkasten
von Wespen besiedelt. Bei einer Kontrolle am 20. Juli erlebte ich
eine große Überraschung. |

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Bechstein Fledermaus und
Wespennest im Nistkasten Foto: Giselher Schulz © 2008
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Im
Kasten mit dem Wespennest hing eine Fledermaus und zwar hinter der Wabe.
Der Fledermaus-Experte im NABU Kaiserstuhl Jürgen Hurst bestimmte sie als
Bechstein-Fledermaus.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Wohngemeinschaft von Wespen
und der Fledermaus auf Dauer erfolgreich verlaufen würde. Ich
kontrollierte deshalb fast täglich die Kästen, dabei konnte ich
feststellen, dass die Bechstein-Fledermaus alle 2 Tage ihren Standort
wechselte und zwar zwischen 3 der Nistkästen.
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Am
28. Juli veranstaltete der NABU Kaiserstuhl im Rahmen seiner
BAT-Night eine Abendwanderung unter dem Titel „Den Fledermäusen
auf der Spur“. Diese Wanderung führte an meinem Obstgarten vorbei
es bot sich den Teilnehmern einmal die Gelegenheit, aus nächster Nähe
eine Fledermaus zu beobachten. Dieses Erlebnis begeisterte
Erwachsene wie auch die Kinder.
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Abendwanderung
"Den Fledermäusen auf der Spur"
Foto:
Engelbert Mayer © 2008
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Ende
August folgte dann nochmals eine große Überraschung. Plötzlich
hingen 2 Exemplare der Nachtjäger in einem der Nistkästen, die
dann gemeinsam alle 2 Tage die Schlafplätze wechselten.
Seit
dem 13. September 2008 sind die Fledermäuse nicht mehr da. Nun
hoffe ich auf einen erneuten Besuch im nächsten Jahr.
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Auf einmal
waren es zwei.
Foto: Giselher Schulz © 2008 |
Giselher
Schulz
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